Chorrückblick 2020

Weihnachtsfeier 2019 – Silvester – neues Jahr,

Mit unserem Gospelchor zu dieser Zeit noch alles in Ordnung war.

Noch in Erinnerung an unser tolles Konzert,

probten wir wieder voller Elan und Tatendrang,

bis dass der Schweiß uns kam.

Schließlich hatten wir Großes vor,

ein Musical in Halle, mit einem Riesenchor!

Wir sangen euphorisch und unermüdlich,

der Alt bei Martina, mit Sekt und Knabbereien, das war soooo gemütlich!

Die Übungs-CD sangen wir rauf und runter,

ob im Bad, in der Küche, im Auto, beim Gehen und Flitzen,

schließlich musste ja jeder Ton sitzen.

Bei den Hauptproben in Lübbecke und Minden

gab uns unser charmanter Dirigent Danny Neumann den letzten Schliff

und hatte uns alle fest im Griff!

Am 22. Februar hieß es dann endlich für Alle,

Aufregung und Adrenalin pur,

wir kommen, „Gerry-Weber-Stadion in Halle“!

WIR, mit 1000 Sängern im Chor bei „Martin Luther King“,

waren ganz beflügelt und berauscht, ja fast von Sinnen!

Die Lieder, die Show, all das Erlebte

nahmen wir mit in unseren Alltag, in unseren Herzen.

Wir konnten da wohl alle nicht ahnen,

dass die kommende Zeit wird sehr schmerzen.

Corona kam, stoppte irgendwie die Zeit

und schränkte unser aller Leben ein,

sogar das Singen im Chor, nein, es sollte nicht sein.

So machten wir alle eine Pause und hofften, bald wieder zu singen,

doch dann der Schock, die Nachricht, Andrea und ihre Musik... sie gingen.

Fassungslos standen wir da, waren erstarrt und sorgten uns alle sehr:

„Wo kriegen wir nun bloß eine neue Chorleitung her?“

Zum Glück gab es da Britta, eine wahre Kämpfernatur!

Sie suchte „Orgas“ im Team, ja wo gibt’s diese nur?

Schnell fanden sich anfangs Anett, Peter, Jana und Kathleen,

ein paar zur Unterstützung, und los ging's mit Meetings, Arbeitsaufteilung und Sitzungen.

Britta, sie war nicht zu stoppen und niemand konnte sie aufhalten,

sie gab wirklich Alles und fing an, den Chor zu verwalten

und für uns alle am Leben zu halten!

Sie schaltete Anzeigen, machte Aushänge und schrieb E-Mails ohne Ende,

immer im Vertrauen auf eine positive Wende!

Eines Tages dann, wir konnten unser Glück kaum fassen,

meldete sich eine musikalische Sie aus Bielefeld kommend,

sie schien genau in unser Beuteschema zu passen!

Mit ihrem Talent, Ihrer sympathischen, offenen und fröhlichen Art,

überzeugte Rachel ganz schnell den „Orga-Rat“.

Ja, sie bekam den Job, hatte jetzt mit uns wieder einen eigenen Chor,

und stellte sich uns allen in Christinas Garten beim Sommerabend vor.

Nach den Sommerferien wollten wir nun endlich beginnen,

doch nun stellte sich die Frage, wo nur auf Abstand singen?

Nach kurzer Suche nutzten wir die Schützenhalle,

wir probten drinnen und draußen uns freuten uns alle!

Viele neue Sänger kamen hinzu,

belebten den Chor und brachten frischen Wind dazu.

Ihr „Neuen“ alle, wir möchten euch nicht mehr missen!

Wir hoffen, ihr fühlt Euch wohl, ihr gehört jetzt fest in unsere Mitte,

das solltet ihr wissen!

Unserer ersten Töne, anfangs noch zaghaft und etwas leise,

nahm Rachel uns dann alle an die Hand,

auf eine musikalische Reise.

Wir summten wie Bienen „S S ss“,

pusteten und atmeten ganz doll,

bis „dieeeeser Luuuftballooon“ war übervoll!!!

Die Proben wurden immer intensiver,

unser erster Auftritt stand an und wir bekamen Lampenfieber.

Dieser fand draußen statt, mit Regen, Wind und Sonnenschein,

schön war's und alles klappte ganz fein.

Vom Auftritt noch ganz beflügelt, traf es uns jedoch wieder,

Corona hieß es, kein Singen, keine Lieder.

Doch Aufgeben ist so gar nicht unserer Devise,

die Technik macht's möglich,

„Zoom Meeting“ half uns aus der Krise.

Die Technik, ja, sie hilft uns dann und wann,

eine eigene Homepage dank Leonie,

alle staunten, Mann oh Mann...!

Ein Logo hatten bereits, doch nun sollte etwas Neues her,

frische Farbe fürs Outfit, doch woher?

Rahel und Team arbeiteten daran,

nehmen wir rot, blau oder gar ein warmes Gelb?

Was ziehen bloß an?

Schwarz und Gelb sollte es dann sein,

jeder kaufte sich dazu etwas Schickes ein.

Frau Pfarrerin Kortenbruck und Thomas Quellmalz am Klavier,

sie unterstützten uns, hatten immer ein offenes Ohr,

dafür sagt „Danke“ der ganze Chor!!!

Und so proben wir bis zur Online-Weihnachtsfeier hier und heute,

virtuell, mit Glühwein, Tee, Texten, Liedern

und natürlich nette Leute!

Wir spüren alle, Rachel, Du, der Gesang und die Musik tun uns gut,

vieles ist möglich und das macht uns Mut!

Mal sehen, was 2021 so alles im Chor geschehen wird -

und zur Weihnachtsfeier vorgetragen wird...


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